Biographie
Mia Couto, 1955 als Sohn portugiesischer Einwanderer in Beira /Moçambique geboren, gilt unter den jüngeren Schriftstellern des portugiesisch sprechenden Afrika als eine der wichtigsten Stimmen. Seine Prosa zeichnet sich aus durch einen kreativen, innovativen und zugleich poetischen Umgang mit der portugiesischen Sprache, durch eine Fülle überraschender Bilder, in der die Fabulierlust afrikanischer Erzähler aufscheint. Eindringlich beschreibt er das Leben in Moçambique, den Alltag, die Hoffnungen, Träume, Sehnsüchte, die inneren und äußeren Wunden, aus denen das Land blutet.
Seit 1983 veröffentlicht er Romane, Erzählungen und Gedichte. 1991 erhielt er in Moçambique den Nationalpreis für Literatur. Heute lebt Mia Couto in Maputo, der Hauptstadt von Moçambique.
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