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Inhalt
Mit dem Tod des Propheten Mohammed in Medina im Jahr 632 beginnt dieses Buch. Siebzehn Frauengestalten aus den ersten Jahrzehnten des Islam erweckt Assia Djebar zum Leben.
Fatima, die geliebte Tochte des Propheten, die es wagt, ganz Medina herauszufordern und auf ihren Anteil der Erbschaft zu pochen; Aischa, die Gattin Mohammeds, die mehr und mehr zur Übermittlerin von Gottes Wort wird und zur Hüterin der Erinnerung; die jemenitische Königin, die einen falschen Propheten ausschaltet; Selma, die Beduinenfürstin, die ihr Heer gegen den Islam führt; Sadja, die Dichterin, die davon träumt, selbst Prophetin zu werden.
Die Spuren dieser und anderer Frauen hat Assia Djebar in den klassischen Chroniken der islamischen Tradition gesucht und gefunden, oft nur in einer Zeile angedeutet. Sie gibt ihnen wieder Gestalt und Stimme, erzählt von ihrer Macht, ihren Kämpfen, ihrer Liebe und ihren Abenteuern. (Klappentext)
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