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Inhalt
Die Welt in Tausenden von Jahren: Von der gegenwärtigen Zivilisation sind kaum noch Spuren zu finden. Die nördliche Hemisphäre ist unter der Schneedecke einer neuen Eiszeit begraben, während sich im Süden die Dürre immer weiter ausbreitet. Zu dieser Zeit werden die siebenjährige Mara und ihr jüngerer Bruder Dann, die auf dem südlichen Kontinent Ifrik aufwachsen, abrupt aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen und in eine Welt geworfen, die außer kargen Landschaften und Hungersnot nicht viel zu bieten hat. Auf der Suche nach einem besseren Leben machen sie sich schließlich auf den langen Weg Richtig Norden, der für das Geschwisterpaar zu einer abenteuerlichen Odyssee wird. Sie stoßen auf feindliche Stämme, geraten in Gefangenschaft, erfahren aber auch Freundschaft und Zuneigung. Sie verlieren sich aus den Augen, finden aber immer wieder zueinander.
Lehrjahre, die ihnen nicht nur das Schicksal vergangener Kulturen und das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft offenbaren, sondern auch das, was im Leben wirklich zählt.
«Mara und Dann» ist ein modernes Märchen über die Zerbrechlichkeit zivilisatorischen Fortschritts und eine Hommage an den kritischen Geist und die Menschlichkeit. (Klappentext)
Ist es ein historischer Roman? Ist es Science Fiction? Ist es ein Abenteuerroman? Es ist schwierig zu beurteilen, welcher Literaturgattung man diese großartige Geschichte zuschreiben soll. Das Buch ist überaus spannend geschreiben. Eine Erzählung, die man mit Sicherheit nicht im Bücherregal verstauben läßt und mehr als einmal lesen wird. Mit großem Genuß, mit immer neuen Entdeckungen, mit der Empfindung, das Abenteuer mitzuerleben.
Leider wird das Vergnügen, diesen ausgezeichneten Roman zu genießen, durch das verwendete Reformdeutsch getrübt. Außerdem müßte im Preis von rund 55 DM anstelle des tristen, langweiligen Hardcovers doch ein schöner Leineneinband drin sein.
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