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Raymond Carver

Würdest du bitte endlich still sein, bitte
 Würdest du bitte endlich still sein, bitte

Berlin Verlag, Berlin, 2000
ISBN 3-8270-0332-6
EUR 19,90, ca. 326 S.
Gebundene Ausgabe, Leinenband
  - Preisangabe ohne Gewähr -
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   Inhalt

Vorwort von Richard Ford: Der gute Raymond


  Die Erzählungen   
  • Dick
    (Fat)
  • Nachbarn
    (Neighbors)
  • Allein der Gedanke
    (The Idea)
  • Sie sind nicht dein Ehemann
    (They’re Not Your Husband)
  • Sind Sie Arzt?
    (Are You a Doctor?)
  • Der Vater
    (The Father)
  • Keiner hat etwas gesagt
    (Nobody Said Anything)
  • Sechzig Morgen
    (Sixty Acres)
  • Was ist in Alaska?
    (What’s in Alaska?)
  • Abendschule
    (Night School)
  • Eintreiber
    (Collectors)
  • Was machen Sie in San Francisco
    (What Do You Do in San Francisco?)
  • Die Frau des Studenten
    (The Student’s Wife)
  • Versetzen Sie sich in meine Lage
    (Put Yourself in My Shoes)
  • Jerry und Molly und Sam
    (Jerry and Molly and Sam)
  • Warum, mein Schatz?
    (Why, Honey?)
  • Enten
    (The Ducks)
  • Und wie findest Du das?
    (What Is It?)
  • Fahrräder, Muskeln, Zigaretten
    (Bicycles, Muscles, Cigarets)
  • Was ist denn?
    (How About This?)
  • Zeichen
    (Signals)
  • Würdest Du bitte endlich still sein, bitte
    (Will You Please Be Quiet, Please?)

   Zum ersten Mal vollständig auf Deutsch: Der erste, 1976 von Raymond Carver selbst zusammengestellte Erzählband: Geschichten über Verlierer und Verlorene der amerikanischen Gesellschaft.

   Die zweiundzwanzig Erzählungen (darunter neun Erstübersetzungen) enthalten bereits alles, wofür Carver berühmt geworden ist und wofür er von von seinen Lesern und den zahlreichen Schriftstellern, die sich seither auf ihn bezogen haben, so geliebt wird: die Sparsamkeit und Ökonomie seines Stils, der knappe Dialog in alltäglichen Situationen. Seine Geschichten haben keine lange Einführung. Man ist sofort mitten im Geschehen.

    John Updike dazu: "Carver bringt die Dinge in ihrem Schweigen zum Sprechen."


   Amazon.de-Rezension

    Auch wenn Raymond Carver (1938-1988) niemand war, dem man unbesorgt eine volle Flasche Whisky oder seinen Hund für einen Spaziergang um den Block anvertrauen konnte, auf seine Storys ist Verlass.

    Dies zeigt überzeugend sein erster Erzählband, 1976 von ihm selbst zusammengestellt, mit dem ihm der Durchbruch in der literarischen Szene Amerikas gelang. Darunter sind neun Erzählungen erstmals in deutscher Übersetzung zu lesen. Carvers Spezialität, die von vielen Autoren seither nachgeahmt und nur selten erreicht wird, ist der knappe Dialog in alltäglichen Situationen. Am meisten kommt zur Sprache, während die Personen miteinander schweigen oder sich, je mehr sie reden, immer weniger sagen. John Updike dazu: "Carver bringt die Dinge in ihrem Schweigen zum Sprechen."

    Die Storys brauchen keine lange Einführung. Sofort befindet sich der Leser mitten im Geschehen. Der Anruf einer fremden Frau entzieht der gesicherten Welt Arnolds den Boden. Der kurze Blick, den er im Gespräch in ihr Leben wirft, lässt ihn verstört zurück. Oder eine nebensächliche Bemerkung zweier Restaurantgäste nähren aufkeimende Zweifel des Ehemanns an seiner Frau. Bedeutungslose Kleinigkeiten, die, plötzlich hochgeschwemmt, eine ganze Existenz in Frage stellen. Achtung: Suchtgefahr! (Manuela Haselberger)

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