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Das Wort für Welt ist Wald


Ursula K. Le Guin

 
 Das Wort für Welt ist Wald

Argument Verlag, Berlin, 1997
ISBN 3-88619-927-4
EUR 7,57, DM 14,80, ca. 143 S.
  - Preisangabe ohne Gewähr -
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Inhalt

   Die Menschheit ist Teil eines humanoiden Sternenbundes geworden. Dennoch haben viele Menschen ihre Arroganz gegenüber Fremden nicht aufgegeben. Das zeigt sich besonders bei der Ausbeutung von anderen Planeten. Auf der Erde ist kaum noch was an Rohstoffen zu holen. Also müssen die Kolonien bluten. Ohne Rücksicht auf das einheimische Leben wird auf typisch menschliche Art ausgebeutet. Das geschieht auch auf dem Waldplaneten New Tahiti, von den Einwohner Athshe genannt. Etwa einen Meter große pelzige Humanoide. Nach Ansicht der Menschen dumm, einfältig, primitiv und harmlos.

   Die Menschen beginnen mit dem Kahlschlag, uralte Wälder werden gnadenlos abgeholzt, denn die Menschheit benötigt Holz. Die Athsheaner werden wie Sklaven zur Arbeit gezwungen. Und ebenso wie der Planet ausgebeutet und mißbraucht. Sie wehren sich nicht. Und wer sich nicht wehrt, ist selbst dran schuld.

   Eines Tages wird eines der Holzfällercamps niedergebrannt, die Menschen getötet. Einige der Kolonisten wollen es in ihrer Hybris immer noch nicht wahrhaben, die Ureinwohner beginnen sich zu wehren. Und sie können sich wehren.

   Es ist ein Spiegelbild menschlichen Hochmutes, den Ursula K. Le Guin dem Leser entgegenhält. Mit leiser Ironie geschrieben wird sich mancher, wenn er ehrlich ist, in den menschlichen Figuren der kleinen Geschichte ohne große Mühe wiedererkennen.








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