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John Updike / Katrina Kenison (Hg.)


The Best American Short Stories of the Century
  The Best American Short Stories
     of the Century - Expanded -

Houghton Mifflin Company, Boston, 2000
ISBN 0-395-84367-7
EUR 23,29, ca. 864 S.
  - Preisangabe ohne Gewähr -
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   Inhalt

    ... der 1. Ausgabe von 1999

1915 - Benjamin Rosenblatt: Zelig
1916 - Mary Lerner: Little Selves
1917 - Susan Glaspell: A Jury of Her Peers
1920 - Sherwood Anderson: The Other Woman
1922 - Ring Lardner: The Golden Honeymoon
1923 - Jean Toomer: Blood-Burning Moon
1927 - Ernest Hemingway: The Killers
1929 - Willa Cather: Double Birthday
1929 - Grace Stone Coates: Wild Plums
1930 - Katherine Anne Porter: Theft
1931 - William Faulkner: That Evening Sun Go Down
1931 - Dorothy Parker: Here We Are
1933 - F. Scott Fitzgerald: Crazy Sunday
1934 - Alexander Godin: My Dead Brother Comes to America
1935 - William Saroyan: Resurrection of a Life
1938 - Robert Penn Warren: Christmas Gift
1939 - Richard Wright: Bright and Morning Star
1940 - Eudora Welty: The Hitch-Hikers
1943 - Paul Horgan: The Peach Stone
1944 - Vladimir Nabokov: "That in Aleppo Once ..."
1947 - Jean Stafford: The Interior Castle
1948 - Martha Gellhorn: Miami-New York
1948 - E. B. White: The Second Tree from the Corner
1949 - Elizabeth Bishop: The Farmer's Children
1951 - J. F. Powers: Death of a Favorite
1951 - Tennessee Williams: The Resemblance Between a Violin Case and a Coffin
1955 - John Cheever: The Country Husband
1957 - Flannery O'Connor: Greenleaf
1960 - Lawrence Sargent Hall: The Ledge
1960 - Philip Roth: Defender of the Faith
1962 - Stanley Elkin: Criers and Kibitzers, Kibitzers and Criers
1964 - Bernard Malamud: The German Refugee
1967 - Joyce Carol Oates: Where Are You Going, Where Have You Been?
1968 - Mary Ladd Gavell: The Rotifer
1969 - James Alan McPherson: Gold Coast
1970 - Isaac Bashevis Singer: The Key
1973 - Donald Barthelme: A City of Churches
1975 - Rosellen Brown: How to Win
1976 - Alice Adams: Rose, Rhododendron
1978 - Harold Brodkey: Verona: A Young Woman Speaks
1979 - Saul Bellow: A Silver Dish
1980 - Hohn Updike: Gesturing
1981 - Cynthia Ozick: The Shawl
1983 - Raymond Carver: Where I'm Calling From
1986 - Ann Beattie: Janus
1987 - Susan Sontag: The Way We Live Now
1987 - Tim O'Brien: The Things They Carried
1989 - Alice Munro: Meneseteung
1990 - Lorrie Moore: You're Ugly, Too!
1993 - Thom Jones: I Want to Live!
1994 - Alice Elliott Dark: In the Gloaming
1994 - Carolyn Ferrell: Proper Library
1995 - Gish Jen: Birthmates
1997 - Pam Durban: Soon
1998 - Annie Proulx: The Half-Skinned Steer

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   Und das sagt man bei Amazon.de dazu:

   Mit seinen 67 Jahren könnte der ewig junggebliebene John Updike vielleicht doch noch zu einer Art Elder Statesman werden. Und doch sind die jährlich erscheinenden Best American Short Stories, von denen Updike nun die besten zusammengestellt hat, nahezu eine Generation älter, sie wurden 1915 erstmalig herausgegeben. Diese Beständigkeit erlaubt es dem umfangreichen Buch Best American Short Stories of the Century, zwei Zwecke zu erfüllen. Es handelt sich in erster Linie um ein unentbehrliches Kompendium amerikanischer Sitten- und Moralvorstellungen, das uns Jahrzehnt für Jahrzehnt Einblicke in das amerikanische Leben von damals und heute gewährt. Desweiteren hat Updike sehr bewußt einen soziologischen Blickwinkel bei seiner Auswahl vermieden. "Ich habe versucht, die Geschichten nicht danach auszuwählen, ob sie eine Thematik oder einen Abschnitt aus unserer nationalen Lebenserfahrung wiedergeben", schreibt er in seinem Vorwort, "sondern weil sie mir wegen ihrer Lebhaftigkeit, ihrer Schönheit und ihrer Glaubwürdigkeit auffielen und weil sie mir im Hinblick auf die Erkenntnisse über die Menschen, die sie enthielten, wichtig erschienen." Das ist ihm gelungen: Die 55 Erzählungen, die es geschafft haben, aufgenommen zu werden, sind außerordentlich bemerkenswert, was ihre menschliche Bedeutung (weniger die geschichtliche) anbelangt.

   Wer also wurde aufgenommen? Es findet sich eine beträchtliche Anzahl an unbestreitbaren Klassikern, so unter anderem Hemingways "The Killers", Faulkners "That Evening Sun Go Down" und Philip Roths bissige Betrachtung über kirchliche Mitwisserschaft, "Defender of the Faith". In anderen Fällen sind bedeutende Autoren durch weniger bekannte Arbeiten vertreten. Es fällt jedoch schwer, sich über die Aufnahme von Willa Cather, F. Scott Fitzgerald, Tennessee Williams, J. F. Powers und Eudora Welty zu streiten, vor allem in Anbetracht der Tatsache, daß deren zweitrangige Arbeiten den Meisterwerken anderer völlig ebenbürtig sind. Und das letzte Drittel des Buchs ist dadurch, daß brillante Geschichten von Saul Bellow, Donald Barthelme, Raymond Carver, Tim O'Brien, Bernard Malamud, Cynthia Ozick, John Cheever und Vladimir Nabokov Eingang finden, wirklich ein Tribut an die zeitgenössische amerikanische fiktive Literatur. (Was den letztgenannten Autor anbelangt, ist Updike übrigens seiner eigenen Götzenverehrung zum Opfer gefallen, weshalb er die Aufnahmebedingungen frei auslegte. Aber niemand wird es bereuen, die Halluzinationen hervorrufende Erzählung "That in Allepo Once..." gelesen zu haben.) Es versteht sich von selbst, daß Anhänger der fiktiven Literatur sich über die Auslassungssünden des Autors bis gut ins nächste Jahrhundert beschweren werden. Doch egal, wie man es einteilt, dieses Buch bleibt elegante und notwendige Werbung für das Genre der Kurzgeschichte. --James Marcus, Amazon.de

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