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Herzinfarktpatienten
sollen Tee trinken

Antioxidantien im heißen Aufgußgetränk
sorgen für gesundes Leben


London (pte, 7. Mai 02)

Herzinfarkt-Patienten leben länger, wenn sie Tee trinken. Zu diesem Studienergebnis kommt ein amerikanisches Ärzteteam, das 1.900 ältere Herzkranke untersucht hat. Jene Patienten, die mehr als 14 Tassen Tee pro Woche tranken, hatten eine um 44 Prozent höhere Überlebenschance in dreieinhalb Jahren nach dem Infarkt, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk heute.

Aber auch moderater Teegenuß hat den Herzkranken schon geholfen. Eine Menge von etwas weniger als 15 Tassen wöchentlich habe die Überlebensrate schon um 28 Prozent erhöht, berichtet Kenneth Mukamal vom Beth Israel Deaconess Medical Centre in Boston http://www.bidmc.harvard.edu . Das Medizinerteam hat die meisten Patienten bereits vier Tage nach der Herzattacke nach deren Konsum von Tee befragt. 1.019 waren keine Teetrinker, 615 waren moderate Tee-Genießer und 266 waren starke Teetrinker. Vier Jahre später wurden die Patienten noch einmal befragt. 313 von ihnen waren an Herzattacken verstorben.

Die Studie war nach Angaben der Mediziner darauf abgestimmt, soziale Hintergründe wie Status, Einkommen, Erziehung, sportliche Tätigkeiten sowie Rauch- und Eßgewohnheiten möglichst analog zu halten. "Es ist interessant, wie sehr die Ergebnisse des Teegenusses die Statistik beeinflußt haben", so Mukamal. "Der größte Nutzen aus dem Teekonsum ergab sich aber ohne Zweifel unter den Patienten, die bereits während ihrer Herzerkrankung zur Teekanne griffen", so der Mediziner. Wissenschaftler glauben, daß Antioxidantien, die Flavanoide genannt werden, für die positive Wirksamkeit des Tees verantwortlich sind. Flavanoide sind sowohl im Grünen als auch im Schwarzen Tee vorhanden, ebenso wie in Äpfeln, Zwiebeln und Brokkoli. Die Flavanoide sind auch für die Senkung des Cholesterin-Spiegels verantwortlich.

(Quelle: pte020507017 - pressetext.austria)

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