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Vollwerternährung:
leistungsstarke Ernährung

DIET: Vollwerternährung ist keine Diät, sondern eine zeitgemäße, gesunde Ernährungsweise
Bei gleichzeitiger Fettreduktion vereinfacht die ballaststoffreiche Vollwertkost die Gewichtsreduktion


Aachen, den 03.04.02 - (DIET-SDM)

Nachdem uns die Ostereier zuleibe gerückt sind, steht die Sorge um die Bikinifigur wieder im Mittelpunkt des täglichen Essens, berichtet heute Ines Drewe, Ernährungswissenschaftlerin vom Deutschen Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) mit Sitz in der Reha-Klinik an der Rosenquelle in Bad Aachen.

Eine Vollwerternährung unterstützt bei gleichzeitiger Fettreduktion die Gewichtsabnahme. Vollkornprodukte haben einen wesentlich höheren Ballaststoffanteil als Weißmehlprodukte und sättigen dadurch länger. Auch der Verzehr von reichlich Obst und Gemüse (750 Gramm) sättigt kalorienarm und macht das "Zwischendurchessen" überflüssig. "Denn Abnehmen kann nur, wer satt ist," betont Privatdozentin Dr. med. Christiane Metzner, ernährungsmedizinische Leiterin des DIET und Lehrbeauftragte für Ernährungsmedizin der Medizinischen Poliklinik der Universität Bochum. Ballaststoffreiche Lebensmittel bieten dem Körper durch ihren geringeren Verarbeitungsgrad mehr Nähr- und Mineralstoffe, so daß mögliche Mängel wie bei vielen Crash-Diäten ausbleiben. Die mit dem negativen Ruf behaftete Phytinsäure beeinflußt durch ihre regulierende Wirkung auf den Blutglukosespiegel und ihre antikanzerogene Wirkung die Gesundheit positiv.

Viele Menschen denken bei einer Vollwerternährung nur an Frischkornmüsli und grob gequetschte Körner oder Fleischverzicht und den Verzicht auf Süßes. Doch das muß nicht sein, denn ein Vollkornbrötchen zählt genauso zur vollwertigen Ernährung wie Fleisch und Fisch. Das Fleisch sollte allerdings in Maßen und aus gesundheitlichen Gründen nur ein bis zwei Mal in der Woche verzehrt werden. Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist auch "pures" Tiefkühlgemüse, wenn es keine fertigen Soßenanteile oder viel Fett zum Anbraten enthält, geeignet, den Gemüseanteil in der Ernährung zu erhöhen, so Drewe weiter.

Allerdings sollte der Einkauf auch unter ökologischen Gesichtspunkten stattfinden. Das bedeutet Fleisch vom selbst schlachtenden Metzger (d.h. kein Fleisch vom Großhändler), nicht ausschließlich Tiefkühl-Ware wegen des hohen Energieaufwandes für die Einhaltung der Kühlkette und die Bevorzugung von regionalem sowie saisonalem Obst und Gemüse zur Vermeidung von Transport- und Lagerkosten.

Informationen zum Thema gesunder Ernährung und Gewichtsreduktion erhalten Interessierte auf der Homepage http://www.diet-aachen.de oder werktags in der Zeit von 9:00 bis 15:00 per Telefon unter der Nummer 0241/4450600.

(Quelle: D.I.E.T. Aachen)

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