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Höchstdotierte
deutsche Literaturauszeichnung 2001
vergeben

Drei Schriftsteller mit dem Joseph-Breitbach-Preis geehrt



Mainz (dpa 28.09.2001) - Die Schriftsteller Thomas Hürlimann, Ingo Schulze und Dieter Wellershoff haben am 28. September 2001 in Mainz zu gleichen Teilen den mit insgesamt 255 000 Mark dotierte Joseph-Breitbach-Preis - die höchstdotierte deutsche Literaturauszeichnung - erhalten. Der Preis wird seit 1998 von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz an deutschsprachige Autoren aller Literaturgattungen vergeben. Die Auszeichnung ist nach dem aus Koblenz stammenden Schriftsteller und Unternehmer Joseph Breitbach (1903-1980) benannt. Sie wird nach seinem testamentarischen Willen finanziert von einer Stiftung in Vaduz/Liechtenstein.

Der Schweizer Thomas Hürlimann (51) hat Theaterstücke, Drehbücher, Romane und Kurzgeschichten verfaßt. Zuletzt erschien im Juli 2001 die Novelle «Fräulein Stark». Ingo Schulze (49) lebt als freier Autor in Berlin. Für «33 Augenblicke des Glücks» (1995) erhielt er den Alfred-Döblin-Förderpreis. Schulzes 1998 erschienener Roman «Simple Storys» wurde bisher in 14 Sprachen übersetzt. Dieter Wellershoff (76), Schriftsteller und Literaturwissenschaftler aus Köln, schuf neben Essay-Bänden, Hörspielen, Drehbüchern und autobiografischen Schriften vor allem Romane, Novellen und Erzählungen. Im vergangenen Jahr erschien der Roman «Der Liebeswunsch», für den Wellershoff den Friedrich-Hölderlin-Preis erhielt.

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(Quelle: www.justbooks.de)

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